Fassadenbeschichtung – Projekt von CTN Oberflächen-Design

Fassaden­beschichtung

Hochwertige Fassadenfarben für maximalen Schutz und eine neue Optik.

Eine Fassadenbeschichtung ist ein neuer Schutzanstrich für Außenwände aus Grundierung und Fassadenfarbe in mehreren Lagen, der Putz und Mauerwerk vor Feuchtigkeit und Algen schützt und dem Gebäude eine neue Farbe gibt. Je nach Material und Witterung hält sie 10–15 Jahre. CTN Oberflächen-Design, Fachbetrieb für Dach und Fassade aus Broderstorf bei Rostock, beschichtet Fassaden in ganz Mecklenburg-Vorpommern mit diffusionsoffenen Systemen von Brillux.

Was ist eine Fassadenbeschichtung?

Eine Fassadenbeschichtung ist ein neuer Schutzanstrich für Außenwände: Untergrundvorbereitung, Grundierung und Fassadenfarbe in mehreren Lagen. Sie gibt dem Gebäude eine neue Farbe und schützt Putz und Mauerwerk vor Schlagregen, Feuchtigkeit und Bewuchs. Bei fachgerechter Ausführung hält eine Fassadenbeschichtung je nach Material und Witterung 10–15 Jahre.

Als in die Handwerksrolle eingetragener Fachbetrieb beschichten wir Fassaden von Einfamilienhäusern, Altbauten und Gewerbegebäuden in Rostock, Schwerin, Wismar, Güstrow und ganz Mecklenburg-Vorpommern. Für Farben und Beschichtungssysteme arbeiten wir mit Brillux als Partner zusammen.

Zu unseren Projekten gehören zum Beispiel die Fassadenbeschichtung eines Altbaus in Rostock in Beige, eines Einfamilienhauses in Schwerin in Dunkelgrau und eines MAN-Gewerbegebäudes in Rostock, das wir mit Hubsteiger beschichtet haben, sowie eine Fassade in Grün in Mecklenburg-Vorpommern.

Fassade streichen lassen: Fassadenanstrich vom Fachbetrieb

Im Alltag sagt kaum jemand „Fassadenbeschichtung“ – die meisten Hausbesitzer möchten ihre Fassade streichen lassen. Gemeint ist dasselbe: ein Fassadenanstrich aus Grundierung, Zwischen- und Schlussbeschichtung, der Putz und Mauerwerk schützt und dem Haus eine neue Farbe gibt. Ob ein Anstrich nur wenige Jahre oder 10–15 Jahre hält, entscheidet sich fast immer an der Vorbereitung und am passenden Farbsystem.

Für den Fassadenanstrich vom Fachbetrieb spricht vor allem das, was vor dem ersten Farbauftrag passiert: Reinigung, Prüfung des Altanstrichs, Ausbessern von Rissen und die Wahl einer Farbe, die zu Untergrund und Altanstrich passt. Dazu kommen Gerüst oder Hubsteiger, gesichertes Arbeiten in der Höhe und ein Termin, der zum Wetter passt. CTN Oberflächen-Design ist als Maler- und Lackiererbetrieb in die Handwerksrolle eingetragen und arbeitet mit Fassadenfarben unseres Partners Brillux.

Wer die Fassade selbst streichen möchte, kann das an einem eingeschossigen, gut erreichbaren Haus durchaus tun – sollte aber Reinigung, Untergrundprüfung und Grundierung nicht auslassen. Oberhalb des Erdgeschosses, bei gedämmten Fassaden oder bei Rissen im Putz ist ein Fachbetrieb die sicherere Wahl. Mehr dazu in unserem Ratgeber „Fassade streichen“.

Eine Klinkerfassade streichen zu lassen, ist eine häufige Frage, aber selten die beste Lösung. Klinker ist ein dicht gebrannter, frostbeständiger Stein, der von sich aus keinen Anstrich braucht. Eine Farbschicht verändert das Erscheinungsbild dauerhaft, haftet auf der glatten Oberfläche schlechter als auf Putz und lässt sich später kaum wieder entfernen. In der Regel wird Klinker deshalb gereinigt und bei Bedarf imprägniert. Soll eine Klinkerfassade dennoch farblich verändert werden, prüfen wir Haftung und Feuchteverhalten vorher genau; bei Baudenkmalen entscheidet die Denkmalschutzbehörde.

Woran erkennen Sie, dass ein neuer Fassadenanstrich fällig ist?

Ein Anstrich altert langsam, deshalb fallen die Zeichen oft erst spät auf. Achten Sie auf:

Ein weiterer einfacher Test ist der Klebebandtest: Ein kräftiges Klebeband wird fest auf den Anstrich gedrückt und ruckartig abgezogen. Bleiben Farbteile daran hängen, haftet der Altanstrich nicht mehr ausreichend und muss vor dem Neuanstrich teilweise oder ganz entfernt werden. Fachleute sprechen von Haftzugfestigkeit – der Kraft, mit der eine Schicht am Untergrund hält. Eine erste Einschätzung gibt Ihnen auch unsere Selbstdiagnose.

An gedämmten Fassaden (WDVS) ist oft wiederkehrender Algenbewuchs der Anlass für einen neuen Anstrich. Eine algen- und schimmelresistent ausgerüstete Beschichtung kann den Neubewuchs deutlich verzögern. Sie ersetzt aber nicht den regelmäßigen Blick auf die Wetterseite und eine Reinigung, wenn sich doch wieder Beläge bilden.

  • Kreidung: Beim Darüberwischen bleibt Farbpulver an der Hand
  • abblätternde, blasige oder abplatzende Farbe
  • feine Risse oder Netzrisse im Putz
  • stark ausgeblichene oder fleckige Farbflächen
  • wiederkehrender Algen- oder Schimmelbefall trotz Reinigung

Silikonharz-, Silikat- oder Dispersionsfarbe? Die Systeme im Vergleich

Welche Fassadenfarbe die richtige ist, entscheidet vor allem der Untergrund – nicht die Vorliebe. Die drei wichtigsten Systeme unterscheiden sich so:

Diffusionsoffen heißt: Feuchtigkeit, die aus dem Inneren in die Wand gelangt, kann als Wasserdampf nach außen entweichen. Das hält Putz und Mauerwerk trocken. Für feuchte Lagen – an der Küste, an Seen, unter Bäumen – gibt es zusätzlich algen- und schimmelresistent ausgerüstete Beschichtungen. Welches System zu Ihrer Fassade passt, legen wir nach der Untergrundprüfung fest.

Mindestens ebenso wichtig ist die Verträglichkeit mit dem Altanstrich. Eine Silikatfarbe haftet zum Beispiel nicht zuverlässig auf einer alten Dispersionsfarbe. Daneben gibt es Mischsysteme wie Dispersionssilikatfarbe, die Eigenschaften beider Welten verbinden. Deshalb prüfen wir vor jeder Empfehlung, was bereits auf der Wand ist.

  • Silikonharzfarbe: stark wasserabweisend und zugleich diffusionsoffen. Verschmutzt vergleichsweise langsam und eignet sich für die meisten mineralischen Putze, viele tragfähige Altanstriche und Wärmedämmverbundsysteme – ein vielseitiger Standard für Putzfassaden.
  • Silikatfarbe (Mineralfarbe): verbindet sich chemisch mit mineralischem Untergrund – Fachleute sagen „verkieseln“ – und ist sehr diffusionsoffen. Durch ihre Alkalität wirkt sie Algen und Schimmel von Natur aus entgegen. Gut geeignet für Kalk- und Kalkzementputze, etwa am Altbau; auf Kunstharz-Altanstrichen haftet sie nicht ohne Weiteres.
  • Dispersionsfarbe: kunstharzgebunden, haftet auf vielen Untergründen und ist in großer Farbtonvielfalt erhältlich. Sie ist weniger diffusionsoffen als Silikat- und Silikonharzfarbe und deshalb nicht die erste Wahl für feuchtebelastete oder historische mineralische Fassaden.

So läuft eine Fassadenbeschichtung ab

Eine haltbare Fassadenbeschichtung entsteht zum größten Teil vor dem ersten Farbauftrag. Der Ablauf im Überblick:

Fassadenfarben brauchen geeignetes Wetter: kein Regen, keine Frostnächte, keine pralle Mittagssonne auf frisch gestrichenen Flächen. Deshalb streichen wir vorzugsweise in der wärmeren Jahreszeit und planen Puffer ein. Sie müssen während der Arbeiten nicht anwesend sein.

Zwischen- und Schlussbeschichtung sind zwei getrennte Arbeitsgänge mit Trocknungszeit dazwischen. Erst zusammen ergeben sie die Schichtdicke, die die Fassade dauerhaft schützt und gleichmäßig deckt – ein einzelner, dick aufgetragener Anstrich kann das nicht ersetzen.

  • Beratung und Farbwahl: Wir besprechen Farbton, System und Ablauf. Wie die Wunschfarbe an Ihrem Haus wirkt, testen Sie vorab im Farbdesigner.
  • Zugang und Schutz: Gerüst oder Hubsteiger, Abdecken von Fenstern, Türen, Dachanschlüssen und Bepflanzung.
  • Reinigung der Fassade und Entfernen nicht tragfähiger Altanstriche.
  • Ausbessern von Rissen und kleineren Putzschäden.
  • Grundierung: festigt den Untergrund und regelt die Saugfähigkeit, damit die Farbe gleichmäßig haftet.
  • Zwischen- und Schlussbeschichtung, anschließend gemeinsame Abnahme.

Farbwahl, Untergründe und Denkmalschutz

Putz, Beton und Mauerwerk lassen sich beschichten, wenn der Untergrund tragfähig ist. Bei gedämmten Fassaden (WDVS) gibt es eine Besonderheit: Sehr dunkle Farbtöne heizen sich in der Sonne stark auf. Die Systemhersteller schreiben deshalb einen Mindest-Hellbezugswert vor – ein Maß dafür, wie viel Licht ein Farbton reflektiert. Wir prüfen Ihre Wunschfarbe vorab darauf. Sichtmauerwerk aus Klinker wird in der Regel nicht gestrichen, sondern gereinigt und bei Bedarf imprägniert.

Bei denkmalgeschützten Gebäuden, wie es sie etwa in der Wismarer Altstadt oder in der historischen Güstrower Innenstadt gibt, ist in Mecklenburg-Vorpommern in der Regel eine denkmalrechtliche Genehmigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde nötig. Den Antrag stellt der Eigentümer; wir beraten zu passenden Farbtönen und Materialien.

Ein Tipp zur Farbwahl: Farbtöne wirken auf einer großen, sonnenbeschienenen Fassade meist heller und kräftiger als auf einer kleinen Farbkarte. Stimmen Sie die Fassadenfarbe außerdem mit Dach, Fenstern und Nachbarhäusern ab. Der Farbdesigner hilft, Kombinationen vorab am eigenen Haus zu vergleichen.

Fassadenbeschichtung: Kosten pro m² und Preisfaktoren

Preis pro m²

Einen verbindlichen Preis erhalten Sie nach der kostenlosen Besichtigung vor Ort – schriftlich und mit allen Positionen.

Einen seriösen Preis gibt es erst nach der Besichtigung. Den Aufwand bestimmen vor allem diese Faktoren:

Diese Faktoren bestimmen den Preis

  • Fassadenfläche, Gebäudehöhe und Zugang über Gerüst oder Hubsteiger
  • Zustand des Altanstrichs und Aufwand für dessen Entfernung
  • Umfang der Riss- und Putzausbesserung
  • gewähltes Beschichtungssystem und Anzahl der Lagen
  • Anzahl der Fenster, Faschen, Gesimse und anderer Details
  • Farbtonwechsel – von dunkel auf hell ist oft eine zusätzliche Lage nötig

Ein Neuanstrich behebt keine Feuchteursachen. Hohl klingender Putz muss vorher erneuert, aufsteigende Feuchte im Sockel von einem Abdichtungsfachbetrieb behoben werden. Umgekehrt gilt: Ist eine Fassade nur verschmutzt und haftet der Anstrich noch fest, reicht oft eine Fassadenreinigung. Nach der Beschichtung empfehlen wir, die Fassade regelmäßig auf Risse zu prüfen und je nach Lage alle 5–10 Jahre eine Reinigung einzuplanen.

Ihre Vorteile

  • Neues Erscheinungsbild – Farbton vorab im Farbdesigner testbar
  • Langfristiger Schutz vor Schlagregen und Feuchtigkeit
  • Diffusionsoffene, algen- und schimmelresistente Beschichtungssysteme
  • Passendes System für den Untergrund: Silikonharz-, Silikat- oder Dispersionsfarbe
  • Haltbarkeit von 10–15 Jahren und Werterhalt der Immobilie

Ablauf: Fassadenbeschichtung mit CTN

  1. 1

    Beratung & Angebot

    Prüfung von Putz und Altanstrich, Beratung zu Farbsystem und Farbton, danach ein kostenloses schriftliches Angebot.

  2. 2

    Reinigung & Untergrundvorbereitung

    Abdecken, Reinigung der Fassade, Entfernen nicht tragfähiger Altanstriche sowie Ausbessern von Rissen und kleineren Putzschäden.

  3. 3

    Grundierung

    Die Grundierung festigt den Untergrund und gleicht seine Saugfähigkeit aus, damit die Fassadenfarbe gleichmäßig haftet.

  4. 4

    Beschichtung & Abnahme

    Zwischen- und Schlussbeschichtung bei geeignetem Wetter, danach gemeinsame Abnahme der Fassade.

Häufige Fragen zur Fassadenbeschichtung

Wie lange hält eine Fassadenbeschichtung?

10–15 Jahre, je nach Material und Witterungsbedingungen. Wie lange es im Einzelfall sind, hängt von der Untergrundvorbereitung, dem passenden Farbsystem und der Lage ab: Wetterseiten und feuchte Standorte an Küste oder Seen werden stärker beansprucht. Eine Reinigung zwischendurch und das frühe Ausbessern kleiner Risse verlängern die Lebensdauer des Anstrichs.

Kann ich die Farbe frei wählen?

Ja, die Farbauswahl ist groß, und wir beraten Sie bei der Wahl. Im Farbdesigner auf unserer Website können Sie ein Foto Ihres Hauses hochladen und Farbtöne vorab testen. Einschränkungen gibt es bei sehr dunklen Tönen auf gedämmten Fassaden wegen der Aufheizung und bei denkmalgeschützten Gebäuden, deren Farbgebung mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt wird.

Welche Fassadenfarbe ist die beste?

Die eine beste Fassadenfarbe gibt es nicht – entscheidend ist der Untergrund. Silikonharzfarbe ist ein vielseitiger Standard für Putz und WDVS, Silikatfarbe passt besonders zu mineralischen Putzen am Altbau, Dispersionsfarbe bietet große Farbtonvielfalt und haftet auf vielen Untergründen. Wir empfehlen das System nach der Prüfung vor Ort und arbeiten dabei mit Produkten unseres Partners Brillux.

Was bedeutet diffusionsoffen?

Diffusionsoffen bedeutet, dass eine Beschichtung Wasserdampf aus der Wand nach außen entweichen lässt. Das ist wichtig, weil Feuchtigkeit aus dem Wohnraum oder vom Bau sonst hinter der Farbschicht eingeschlossen würde und Putz oder Mauerwerk schädigen kann. Silikat- und Silikonharzfarben sind besonders diffusionsoffen, Dispersionsfarben weniger.

Wann ist die beste Jahreszeit für einen Fassadenanstrich?

Die wärmere Jahreszeit vom Frühjahr bis in den Herbst. Fassadenfarben brauchen trockenes Wetter, dürfen nicht bei Frost verarbeitet werden und sollten nicht in praller Sonne trocknen. Die genauen Temperaturgrenzen geben die Hersteller in ihren technischen Merkblättern vor. Weil Wetter in Mecklenburg-Vorpommern schnell umschlägt, planen wir Termine mit Puffer.

Muss die Fassade vor dem Streichen gereinigt werden?

Ja, eine gründliche Reinigung ist Voraussetzung für jeden haltbaren Fassadenanstrich. Algen, Schmutz und lose Farbreste verhindern, dass Grundierung und Farbe am Untergrund haften. Deshalb reinigen wir die Fassade zuerst, entfernen nicht tragfähige Altanstriche und bessern Risse aus, bevor grundiert und gestrichen wird.

Brauche ich für einen Fassadenanstrich eine Genehmigung?

In der Regel nicht, bei denkmalgeschützten Gebäuden aber schon: Dort ist in Mecklenburg-Vorpommern meist eine denkmalrechtliche Genehmigung nötig, die der Eigentümer beantragt. Auch Bebauungspläne oder Gestaltungssatzungen einzelner Gemeinden können Vorgaben zur Farbgebung enthalten. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Gemeinde nach – zu passenden Farbtönen beraten wir Sie gern.

Streichen Sie auch Holzfassaden?

Ja, auch Holzfassaden und Holzverkleidungen streichen wir. Holz arbeitet mit Feuchte und Temperatur und braucht deshalb eigene Farbsysteme und Vorarbeiten: Die Fläche wird gereinigt, lose und abblätternde Farbe entfernt, der Untergrund angeschliffen, und morsche Bretter sollten vorher ersetzt werden. Danach folgt ein Anstrich, der zum Holz und zur vorhandenen Beschichtung passt. Den Zustand beurteilen wir bei der Besichtigung.

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