
Imprägnierung
Hydrophobe Behandlung für langfristigen Schutz aller Außenoberflächen.
Eine Imprägnierung ist eine wasserabweisende (hydrophobe) Behandlung, die in die Poren von Stein, Klinker, Putz oder Pflaster eindringt, ohne einen geschlossenen Film zu bilden: Regenwasser perlt ab, Wasserdampf kann weiter entweichen. CTN Oberflächen-Design aus Broderstorf bei Rostock imprägniert Fassaden, Steinflächen und Pflaster in ganz Mecklenburg-Vorpommern – immer nach Untergrundprüfung und gründlicher Reinigung.
Was ist eine Imprägnierung?
Eine Imprägnierung – Fachleute sprechen von Hydrophobierung – macht poröse Baustoffe wasserabweisend. Das Imprägniermittel dringt in die Poren von Stein, Klinker, Putz oder Pflaster ein und kleidet die Porenwände aus, verschließt die Poren aber nicht. Regenwasser perlt deshalb ab, während Wasserdampf aus dem Bauteil weiter entweichen kann. Man nennt das diffusionsoffen.
Als Wirkstoffe kommen meist Silane und Siloxane zum Einsatz – siliziumorganische Verbindungen, die mit dem mineralischen Untergrund reagieren und ihn von innen wasserabweisend machen. Welches Mittel passt, hängt von Material, Porengröße und Einsatzbereich ab.
Weniger Wasseraufnahme bedeutet: Der Baustoff bleibt trockener, Frost kann weniger Schaden anrichten, und Moos und Algen finden schlechter Halt. Wir imprägnieren Fassaden, Steinflächen und Pflaster in Rostock, Schwerin, Wismar, Güstrow und ganz Mecklenburg-Vorpommern.
Imprägnierung, Versiegelung oder Beschichtung – der Unterschied
Die drei Begriffe werden oft verwechselt, beschreiben aber unterschiedliche Verfahren:
Welche Lösung passt, hängt davon ab, ob Sie das Aussehen erhalten oder verändern möchten und wie stark die Fläche beansprucht wird. Eine erste Orientierung gibt Ihnen die Selbstdiagnose.
- Imprägnierung: dringt ein, bildet keinen Film, verändert die Optik kaum und bleibt diffusionsoffen.
- Versiegelung: bildet eine dünne, geschlossene Schicht auf der Oberfläche, die vor Schmutz und Flecken schützt, die Optik aber verändern kann.
- Beschichtung: deckender, farbgebender Anstrich in mehreren Lagen, etwa als Dach- oder Fassadenbeschichtung.
Wo eine Imprägnierung sinnvoll ist – und wo nicht
Gut geeignet ist eine Imprägnierung für saugfähiges Sichtmauerwerk aus Klinker oder Backstein, für Naturstein, für mineralischen Putz und für Beton- und Natursteinpflaster sowie Terrassenplatten. Bei Dachziegeln und Dachsteinen prüfen wir vorher genau: Manche Hersteller raten von einer nachträglichen Behandlung ihrer Ziegel ab.
In Küstennähe, an Seen und in schattigen Lagen ist die Wirkung besonders spürbar, weil Fassaden und Flächen dort sonst lange feucht bleiben. Bei Pflaster und Terrassenplatten gibt es zusätzlich Imprägnierungen, die das Eindringen von Fett- und Ölflecken erschweren.
Nicht geeignet ist eine Imprägnierung als Ersatz für eine Abdichtung. Wenn Wasser über Risse, schadhafte Fugen oder von innen in die Wand gelangt, löst sie das Problem nicht – im Gegenteil, eingeschlossene Feuchte kann schlechter austrocknen. Risse und mürbe Fugen müssen deshalb vorher instand gesetzt werden, und durchfeuchtetes Mauerwerk muss zuerst trocknen.
Auch salzbelastetes Mauerwerk, etwa mit starken Ausblühungen, ist kein guter Kandidat: Die Salze kristallisieren dann hinter der imprägnierten Zone und können die Oberfläche absprengen. Hier muss zuerst die Ursache geklärt werden.
Ablauf und Wirkungsdauer
Eine Imprägnierung wirkt nur so gut wie die Vorbereitung. Wir prüfen den Untergrund, reinigen ihn gründlich und lassen ihn abtrocknen, damit das Mittel tief eindringen kann. Danach tragen wir das Imprägniermittel in der richtigen Konzentration auf und prüfen anschließend den Abperleffekt.
Wie lange die Wirkung anhält, hängt von Material, Mittel und Bewitterung ab – stark beanspruchte Wetterseiten und befahrene Pflasterflächen verlieren den Schutz schneller. Ein einfacher Test zeigt, wann es Zeit für eine Auffrischung ist: Zieht Wasser wieder in die Oberfläche ein und färbt sie dunkel, statt abzuperlen, sollte nachimprägniert werden.
Imprägniert wird nur bei trockenem, frostfreiem Wetter und auf einem trockenen Untergrund. Nach dem Auftrag braucht die Fläche Zeit, bis die Wirkung voll aufgebaut ist; in dieser Zeit sollte sie nicht beregnet werden. Deshalb planen wir Imprägnierungen in stabilen Wetterphasen.
Imprägnierung: Kosten pro m² und Preisfaktoren
Preis pro m²
Einen verbindlichen Preis erhalten Sie nach der kostenlosen Besichtigung vor Ort – schriftlich und mit allen Positionen.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
- Größe der Fläche
- Material und Saugfähigkeit des Untergrunds
- Aufwand der vorherigen Reinigung
- Zugänglichkeit, etwa Gerüst oder Hubsteiger an Fassade und Dach
- gewähltes Imprägniermittel und Anzahl der Arbeitsgänge
Ihre Vorteile
- Wasserabweisender Schutz, der diffusionsoffen bleibt
- Verzögert Moos- und Algenbefall auf porösen Oberflächen
- Weniger Frost- und Feuchtigkeitsschäden durch geringere Wasseraufnahme
- Geringerer Pflegeaufwand, weil Schmutz schlechter eindringt
- Für Fassade, Klinker, Naturstein und Pflaster – am Dach nach Prüfung
Ablauf: Imprägnierung mit CTN
- 1
Untergrundprüfung
Wir prüfen Material, Saugfähigkeit, Risse und Feuchtezustand und klären, ob eine Imprägnierung für diesen Untergrund geeignet ist.
- 2
Reinigung
Gründliche Reinigung und ausreichendes Abtrocknen, damit das Imprägniermittel tief in die Poren eindringen kann.
- 3
Imprägnierung
Auftrag des passenden Imprägniermittels in der richtigen Konzentration und Menge – bei Bedarf zuerst an einer Probefläche.
- 4
Qualitätsprüfung
Kontrolle der Wasserabweisung: Auf einer gut imprägnierten Fläche perlt Wasser ab, statt einzuziehen.
Häufige Fragen zur Imprägnierung
Verändert eine Imprägnierung das Aussehen?
In der Regel kaum. Eine gute Imprägnierung bildet keinen Film und ist auf den meisten Oberflächen nahezu unsichtbar. Bei manchen Natursteinen oder Pflastern kann sie den Farbton leicht vertiefen. Wenn Ihnen das Aussehen besonders wichtig ist, legen wir vorab eine Probefläche an, damit Sie das Ergebnis vor der Behandlung der ganzen Fläche beurteilen können.
Ist eine Imprägnierung dasselbe wie eine Versiegelung?
Nein. Eine Imprägnierung dringt in die Poren ein und bleibt diffusionsoffen, die Oberfläche sieht danach weitgehend unverändert aus. Eine Versiegelung bildet dagegen eine geschlossene Schicht auf der Oberfläche, die stärker vor Flecken schützt, aber die Optik und das Feuchteverhalten verändern kann. Welche Lösung passt, hängt von Material und Nutzung ab.
Wie lange hält eine Imprägnierung?
Das hängt von Material, Imprägniermittel und Bewitterung ab, eine pauschale Angabe wäre unseriös. Wetterseiten und befahrene Flächen verlieren den Schutz schneller als geschützte Bereiche. Den Zeitpunkt für eine Auffrischung erkennen Sie selbst: Perlt Wasser nicht mehr ab, sondern zieht ein und färbt die Fläche dunkel, sollte nachimprägniert werden.
Muss die Fläche vor der Imprägnierung gereinigt werden?
Ja, unbedingt. Schmutz, Algen und Moos würden in den Poren eingeschlossen und verhindern, dass das Imprägniermittel tief genug eindringt. Deshalb reinigen wir jede Fläche vorher gründlich und lassen sie ausreichend abtrocknen. Eine Imprägnierung auf feuchtem oder verschmutztem Untergrund wirkt nur oberflächlich und hält entsprechend kurz.
Was kostet eine Imprägnierung?
Das hängt von Fläche, Material, Saugfähigkeit und Vorarbeiten ab, deshalb nennen wir den Preis nach der kostenlosen Besichtigung. Weil vor jeder Imprägnierung gereinigt wird, kalkulieren wir beides meist in einem Angebot. So sehen Sie auf einen Blick, was Reinigung und Schutz zusammen kosten.
Kann man ein Dach imprägnieren?
Ja, wenn die Oberfläche der Ziegel oder Dachsteine noch intakt ist. Die Imprägnierung verzögert neuen Bewuchs, ohne die Optik des Daches zu verändern. Weil manche Ziegelhersteller von nachträglichen Behandlungen abraten, prüfen wir das vorher; ist die Oberfläche bereits porös, ist eine Dachbeschichtung die bessere Wahl.
Weiterlesen im Ratgeber
- Dachversiegelung: Was dahintersteckt und welches Verfahren zu Ihrem Dach passtWas mit Dachversiegelung gemeint ist, worin sich Imprägnierung und Beschichtung unterscheiden und welches Verfahren zu welchem Dach passt.
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- Dachreinigung vor der Imprägnierung
- Fassadenreinigung vor der Imprägnierung
- Pflasterreinigung und Imprägnierung
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